Die neu gestalteten LED-Rückleuchten des Volkswagen Passat GTE Variant sind markant (Foto: Volkswagen)

Volkswagen zeigt in Genf zahlreiche Neuheiten – neben der coolen Studie ID Buggy kann das Publikum den massiv überarbeiteten Passat sowie den runderneuerten Bulli T6.1 bestaunen.

Es ist mal wieder so weit – Volkswagen überarbeitet seinen Bestseller Passat. Die gefragte Mittelklasse präsentiert sich optisch überarbeitet und wird jetzt noch digitaler, was Sicherheit und Fahrkomfort zugute kommt. Ein so genannter Travelassist macht pilotiertes und somit entspanntes Fahren im Bereich zwischen 0 und 210 km/h möglich. Der Fahrer muss dann lediglich seine Hände am Lenkrad halten – den Rest erledigt die Elektronik. Zu diesem Package gehört auch ein kapazitives Lenkrad als Schnittstelle zwischen dem Fahrer sowie der elektronischen Regelsysteme – es registriert die Berührung durch den Fahrer.

Der schicke Passat-Innenraum wird mit dem Facelift ein Stück digitaler (Foto: Volkswagen)

Apropos Lenkrad: Ein neuartiges Assistenzsystem namens „Emergency Steering Assist“ unterstützt bei Ausweichvorgängen. Neue LED-Matrix-Scheinwerfer leuchten die Fahrbahn künftig kräftig und dank hochadaptiver Steuerung gezielt aus.

Wer möchte, darf den neuen Passat künftig alternativ zum Schlüssel auch mit dem Smartphone ver- und entriegeln.

Auch Enter- und Infotainment wurden aufgefrischt mit Hilfe des neuesten modularen Infotainmentbaukasten (MIB3): So besteht die Möglichkeit, eine feste SIM-Karte zu installieren, was die Nutzungsbandbreite von webbasierten Diensten wie beispielsweise Internetradio oder Online-Sprachbedienung vergrößert.

Spiel mit dem Licht: Die neu gestaltete LED-Signatur verleiht dem Passat etwas Futuristisches (Foto: Volkswagen)

Wer möchte, darf den neuen Passat künftig alternativ zum Schlüssel auch mit dem Smartphone ver- und entriegeln oder Fahrzeugeinstellungen in einer Cloud abspeichern und bei Bedarf mitnehmen. Und da das Auto bekanntermaßen mit isst: Sämtliche Anzeigeoberflächen können ausgegebene Grafiken nun kontrastreicher anzeigen als früher.

Die elektrische Reichweite des 160 kW/218 PS starken Passat GTE steigt ab sofort von 50 auf 70 Kilometer.

An die Plugin-Hybrid-Fraktion: Die elektrische Reichweite des 160 kW/218 PS starken Passat GTE steigt ab sofort von 50 auf 70 Kilometer im NEFZ, um die Praxistauglichkeit im Elektrobetrieb signifikant zu erhöhen.

Die elektrische Reichweite des GTE beträgt ab sofort 70 Kilometer nach NEFZ (Foto: Volkswagen)

Komplett elektrisch kann künftig übrigens der neue Volkswagen Bulli T6.1 fahren. Eine 82 kW/112 PS Version mit 77,6 kWh Akku und 400 Kilometern Reichweite wird das konventionelle Dieselprogramm bereichern. Doch auch die zwei Liter großen Selbstzünder präsentieren sich überarbeitet: Alle Versionen von der 66 kW/90 PS starken Basis bis zum Topmodell mit 146 kW/199 PS erfüllen die strenge Euro 6d-TEMP-EVAP-Abgasnorm.

Auch der T6.1 verfügt künftig über die fest installierte SIM-Larte, um viele Online-Dienste darstellen zu können.

Der Volkswagen MultiVan T6.1 sieht stylisch aus mit Zweifarb-Lackierung (Foto: Volkswagen)

Erstmals wird der optisch tiefgehend renovierte Transporter-Klassiker mit komplett überarbeiteter Front auch über ein „Digital Cockpit“ verfügen – das heißt, hier besteht das gesamte Kombiinstrument aus frei konfigurierbarer, elektronischer Anzeigefläche.

Ergänzt wird das Arsenal der Helferlein durch einen Trailer-Assist, mit dessen Hilfe das Manövrieren eines Gespanns zum Kinderspiel wird.

Neue Assistenzsysteme runden die umfangreichen Modifikationen ab. Mit der Umstellung von einer hydraulischen zu einer elektromechanischen Servolenkung wurde auch die Erweiterung jener Assistenten möglich, die auf der Notwendigkeit einer aktiven Lenkung basieren.

Auch der neue Bulli verfügt jetzt über ein digitales Cockpit (Foto: Volkswagen)

Dazu gehören ein automatisches Einparksystem ebenso wie der Seitenwind-Assistent. Außerdem bekommt der Kunde optional einen Spurhalte-Assistent. Ergänzt wird das Arsenal der Helferlein durch einen Trailer-Assist, mit dessen Hilfe das Manövrieren eines Gespanns zum Kinderspiel wird.