2018 war kein Boom-Jahr auf dem globalen Automobilmarkt. In China gab es erstmals seit Jahrzehnten ein Minus bei den Neuzulassungen.

Europas Pkw-Markt ist 2018 nicht gewachsen. 15,62 Millionen Neuzulassungen in den 28 EU-Staaten sowie den EFTA-Ländern Norwegen, Island, Liechtenstein und Schweiz entsprechen dem Vorjahresergebnis, wie der Branchenverband VDA mitteilt. Wachstum gab es lediglich in den neuen EU-Ländern, wo sich die Zahl der Neuzulassungen um 8,0 Prozent auf 1,41 Millionen Einheiten erhöhte. In den westlichen Ländern sank sie um 0,8 Prozent auf 14,21 Millionen Fahrzeuge. Rückläufig war der Markt vor allem in Italien (minus 3 Prozent) und Großbritannien (minus 7 Prozent).

„Chinas Neuwagenmarkt schrumpfte erstmals seit Jahrzehnten, schloss mit 23,26 Millionen Neuzulassungen 3,8 Prozent unter dem Niveau von 2017 ab.“

In den USA rollten 2018 rund 17,2 Millionen neue Autos auf die Straße, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Chinas Neuwagenmarkt schrumpfte erstmals seit Jahrzehnten, schloss mit 23,26 Millionen Neuzulassungen 3,8 Prozent unter dem Niveau von 2017 ab. Zu den Gründen zählt der Handelskonflikt mit den USA.

Holger Holzer/SP-X