Dass Lagonda künftig ausschließlich Elektroautos baut, hat Aston Martin bereits im Frühjahr 2018 verkündet. Nun gibt der Hersteller eine Vorausschau auf ein zweites Modell.

Aston Martins Tochtermarke Lagonda gibt auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) Ausblick auf ein kommendes Elektro-SUV. Ein erstes Bild des „All-Terrain Concepts“ zeigt eine breite, geduckte Frontantsicht, die dem Showcar des letzten Jahres ähnelt. 2018 hatte Lagonda auf der Messe bereits eine futuristische Limousine mit Elektroantrieb präsentiert und die Fortführung der Traditionsmarke als Elektroauto-Hersteller angekündigt. 

„Bei der Elektro-Limousine hieß es, eine Feststoff-Batterie mit etwa 640 Kilometern Reichweite solle die Stromversorgung der mindestens zwei E-Motoren übernehmen.“

Beide Modelle basieren auf der gleichen E-Plattform, was gewisse Freiheiten im Design ermöglicht, wie den Verzicht auf eine lange Motorhaube zugunsten von mehr Platz im Innern. Mit technischen Details hält sich Lagonda bedeckt, aber auch in Sachen Antriebstechnik dürften die Modelle eng verwandt sein. Bei der Elektro-Limousine hieß es, eine Feststoff-Batterie mit etwa 640 Kilometern Reichweite solle die Stromversorgung der mindestens zwei E-Motoren übernehmen. Beide Modelle könnten Spekulationen zufolge 2021 auf den Markt kommen. 

Lagonda wurde 1899 gegründet und baute zunächst Marine-Motoren und Motorräder. 1947 wurde die Firma, mittlerweile längst Autohersteller, Teil von Aston Martin. Bekanntestes Modell mit dem Namen Lagonda ist der keilförmige Aston Martin Lagonda von 1976 mit seinen damals futuristisch anmutenden Digital-Instrumenten. 

Hanne Schweitzer/SP-X